145 Feuerwehrleute im Einsatz Nächtlicher Gebäudebrand in Marl / 40 000 Euro Schaden

27.01.2009  MARL (ah/ej) 145 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde "Altes Amt Lemförde" waren in der Nacht zu Montag in Marl im Einsatz. Dort brannte gegen 1 Uhr in der Gladeburg 3 eine direkt an das Wohnhaus angebaute Garage mit einem Pkw in voller Ausdehnung. Beim Eintreffen der Feuerwehr griffen die Flammen
schon auf den Dachstuhl des Hauses über.

Laut Polizei entstand ein Sachschaden von etwa 40000 Euro. Brandursache ist nach Erkenntnissen der Polizei ein technischer Defekt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein nach der ersten Alarmierung per Sirene zum Marler Gerätehaus fahrender Feuerwehrmann sah einen hellen Feuerschein, woraufhin die Ortsfeuerwehr sofort Verstärkung anforderte. Innerhalb kürzester Zeit waren weitere sechs Ortsfeuerwehren am Einsatzort. Für die Einsatzkräfte unter der Leitung von Marls stellvertretendem Ortsbrandmeister Oliver Meyer stand imMittelpunkt, den Garagenbrand zu bekämpfen und ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Dabei wurde die Wärmebildkamera der Ortsfeuerwehr Lemförde von zwei Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz im Dachgeschoss eingesetzt, um Brandnester zu suchen. Die enorme Hitze und dichter Brandrauch erschwerten zunächst die Brandbekämpfung, so dass von der Einsatzleitung zwei Überdrucklüfter eingesetzt wurden, um bessere Sichtverhältnisse zu schaffen. So konnte der Schaden durch Löschwasser auf ein Minimum beschränkt werden. Weitere Trupps unter schwerem Atemschutz löschten die brennende Garage sowie den völlig ausgebrannten Pkw. Eine zwischenzeitlich aus Damme angeforderte Drehleiter sowie ein weiteres Tanklöschfahrzeug kamen nicht mehr zum Einsatz. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis etwa 3 Uhr hin.

Einsetzender Bodenfrost sorgte dann auch noch für den Einsatz eines Mitarbeiters des Bauhofes, der Streusalz
an die Einsatzstelle brachte, um Unfälle zu verhindern. Neben den Feuerwehren der Samtgemeinde waren auch der Gemeindebrandmeister und sein Stellvertreter, der stellvertretende Leiter des Brandabschnitts Süd, Uwe Rohlfs, und das DRK an der Brandstelle.

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